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sad-thoughts v2

Kurz was Neues zum Status der Seite: Das Grunddesign steht, derzeit bin ich dabei die einzelnen Sitesections individuell zu erstellen und mit Inhalten zu füllen.
Es kann sich also nur noch um Jahre handeln, bis dieser Blog einer richtig, richtig geilen Homepage weicht! =)
Solange schaut euch gern auch hier um:
sad-thoughts @ deviantart
absolutezero.net.tc

4.6.07 23:20


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Der Emsdettener Amoklauf und was wir daraus lernen... ?

Kommentar zu: www.spiegel.de/panorama/...
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Ich möchte dies nicht ausführlich kommentieren. Sehr vieles ist dazu schon gesagt/geschrieben worden. Die Aussagen pendeln stets zwischen Hass, Verzweiflung, Unverständnis, Mitleid, Verständnis und... - in manchen Fällen leider auch – Begeisterung zum Vorfall an der GSS vergangenen Montag.

Hier meine absichtlich kurzgehaltenen Ansichten:
Thema „Killerspiele“: Alle Jahre wieder... dieselbe Diskussion. Politiker wollen ein Verbot erwirken um sich zu profilieren und weil die breite (dumme) Masse übertriebenen Aktionismus verlangt.
Es ist NATÜRLICH Schwachsinn zu behaupten, ohne „Killerspiele“ hätte sich diese Tat nicht ereignet. Baller-/Gewaltspiele können bei instabilen Persönlichkeiten wie Sebastian B. einen zusätzlichen Faktor bilden. Niemals jedoch können sie der Auslöser sein. Und eben den gilt es zu finden und Lösungen zu erarbeiten wie solche traurigen Ereignisse zukünftig vermieden werden können.
Hier muss angesetzt werden an den Punkten
1) Familie
2) außerfamiliäre soziale Kontakte in den Bereichen
a) außerhalb der Schule (Freunde)
b) innerhalb der Schule (Kommunikation mit Leuten die man vielleicht auch nicht leiden kann)

Thema „Medien“: Die sind natürlich sehr dankbar für die Tat. Solche Schlagzeilen verkaufen sich wie von selbst. Unsere Sensationsgesellschaft verlangt geradezu danach. Das driftet – in manchen Fällen – wirklich ins Perverse ab.
Mehr mediale Verantwortung muss her!! Mehr Bewusstsein und Pietätsgefühl sind Vonnöten!

Thema „Gedanken des Täters im Abschiedsbrief“: Ich halte es für wichtig wenn jeder, der sich zu dem Amoklauf und den Hintergründen eine Meinung bilden will den vollkommenen, unzensierten Abschiedsbrief liest. Da steht doch alles drin!! Was wollt ihr denn noch mehr? Es spiegelt wieder was in seinem Kopf wie auch in unserer Gesellschaft schieflief bzw. schiefläuft.
Besinnt euch endlich! Es ist viel Irrsinn dabei – aber auch genauso viel Wahrheit!

Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Ich will dem Sensationismus keine neuen Möglichkeiten zur Ausuferung vorlegen.

Mein Beileid gehört den Opfern und deren Familien dieses dunklen Novembertages.
Mein Mitleid gehört dem verstorbenen Täter, dem vielleicht hätte geholfen werden können, so seine Hilfeschreie nur rechtzeitig erkannt worden wären. Vielleicht.

(Entschuldigt die viele Rechtschreibfehler, bin etwas unter Zeitdruck und werde den Artikel sobald möglich korrigieren)
24.11.06 00:29


Finally I got it !!!!!

Hier klicken und für mich fröhlich sein : http://tom.rkx.de/sadthoughts/sc1.htm

:-)

24.11.06 00:19


Wähler verdonnern Bush zur Zwangsehe

Kommentar zu: www.spiegel.de/politik/...
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Bis zu den Präsidentschaftswahlen in den USA sind es noch zwei Jahre hin. Doch am gestrigen Mittwoch wurde ein erster Schritt in Richtung "geringes Übel" unternommen.
Schon zum Beginn des Irak-Krieges sprachen einige schlaue Köpfe von einem zweiten Vietnam, einem "Desaster, dass Bush den Kopf kosten wird" - nun, ganz so schlimm ist es für GWB nicht gekommen. Doch deutlich erschwert haben sie ihm das Regieren mit dem klaren Demokratenvotum schon.

Und Bush tut nun das was ihm als einziger Ausweg bleibt: Eine Zusammenarbeit mit den Demokraten anbieten. Ein erstes "Friedensangebot" war sicherlich die Entlassung des Kriegstreibers und Neonazis Donald Rumsfeld, seinem ehemaligen Verteidigungsminister. Nachfolger Robert Gates ist für die Demokraten - wie auch für die ganze Welt - jedenfalls wesentlich annehmbarer.
Bush bekommt nun das, was er verdient: Alle werden sich von ihm abwenden. Denn auch die eigenen Parteigenossen blicken auf die Wahlen 2008 und wissen, dass GWB ein Schiff ist, was dabei ist, in den Tiefen des Meeres zu versinken.
Und dabei immer schön das Lächeln nicht vergessen Herr Bush!

Trotz aller Beteuerungen der Zusammenarbeit von beiden Seiten: Es ist davon auszugehen, dass auch in diesem Fall wieder die üblichen Mechanismen greifen, d.h. Republikaner und Demokraten werden sich größtenteils im Kongress/Repräsentantenhaus blockieren.

Durch die Wiederwahl von GWB vor zwei Jahren haben die USA viel Zeit verschwendet in der ein demokratischer Präsident einige Probleme eventuell besser gelöst hätte. Das jetzige Votum geht in die richtige Richtung, doch durch die unglückliche Konstellation dürfte es einiges an Zeit kosten, bis die Abgeordneten einigermaßen vernünftig miteinander arbeiten können.
Doch selbst wenn Sie sich zusammenreißen, so wird dies nicht sehr lange halten können. In zwei Jahren stehen schließlich die nächsten Wahlen an. Da muss dann jede Partei wieder an seine eigene Positionierung denken um die Wähler nicht zu verärgern.
Wollen wir einmal hoffen, dass die Wähler dann den eingeschlagenen Weg weitergehen - und das Kreuz bei den Demokraten setzen!

8.11.06 22:23


Andy Warhol's Dracula

Kommentar zu: www.ofdb.de/view.php...


Als einer von vielen Dracula-Klassikern kommt Andy Warhol's Version des Gruselvampirs daher. Mit einer größtenteils unbekannten Schauspielerriege erzielt der Film nichtsdestotrotz ein sehr respektables Ergebnis. Star ist natürlich Udo Kier als Dracula. Er passt sehr gut in die Rolle des Grafen, hat es aber ob des eher ungewöhnlichen Drehbuches nicht immer leicht als blutdürstiger Vampir. Gleichwohl überzeugend ist auch die Figur des Butlers des Grafen, gespielt durch den unbekannten deutschen Arno Juerging, der nach Andy Warhol's Dracula leider nur noch ein weiteres Mal in einer Produktion zu sehen war (1976). :-(

Ansonsten mag das leicht merkwürdige - und sexuell äußerst freizügige - Drehbuch durchaus zu unterhalten. Regisseur Paul Morrissey nimmt sich Zeit für seine Szenendarstellung - zumindest bis kurz vor Ende des Films. Dieses widerum ist absolut mißlungen und lässt den Zuschauer enttäuscht im Sessel zurück.

Fazit: Die schauspielerischen Leistungen sind gut, die Farbgebung des Films zeugt von Warhol's künstlerischem Einfluss. Das ungewöhnliche, leicht komisch angelegte Drehbuch mag nicht jedermanns (bzw. Dracula-Fan's) Sache sein, ist jedoch mal etwas Neues im Horroreinerlei.
Leider macht das viel zu schnelle, verkorkste Ende vieles vom guten Gesamteindruck des Films wieder zunichte. Mit etwas mehr Drehzeit wäre da vielleicht mehr drin gewesen.
23.10.06 22:02


Crank

Kommentar zu: www.filmstarts.de/kritiken/...



Jason Statham, Hauptdarsteller in Crank, ist vor allem durch die beiden Transporter-Filme bekannt. Dass er als knallharter Actiontyp einiges drauf hat durfte er damals schon unter Beweis stellen - wenn das Ergebnis in seiner Ganzheit auch eher durchschnittlich anzusiedeln ist.
In Crank nun stellt er einen Killer dar, der jemandem wohl zu Nahe getreten ist - denn er wurde mit dem Inhalt einer Spritze vergiftet.
Das einzige, was ihn so lange wie möglich am Leben hält ist Adrenalin, welches die Wirkung des Gifts verlangsamt.
Also rennt/fährt/ballert er sich durch die Gegend. Schließlich will er da noch schnell die Rechnung mit seinem Mörder begleichen bevor er sich verabschieden muss. Und dann ist da ja noch seine Freundin Eve, die ihn für einen Programmier hält...

Der Film ist unheimlich temporeich und sehr witzig inszeniert. Der Zuschauer sitzt nahezu permanent mit einem breiten Grinsen im Kinosessel.
Natürlich darf man von Crank keinen besonders hohen psychischen Anspruch erwarten. Der Film gibt einfach irrsinnig viel Gas und lässt schon das ein oder andere Mal jegliche Logik außen vor.
Crank überzeichnet viele Szenen bis zur Extreme. Das wirkt - bis auf eine Szene in Chinatown - jedoch niemals lächerlich.

Fazit: Ein actionreicher Kinospaß mit einer sehr guten Hauptfigur, rockigem Soundtrack und oskarreifem Filmschnitt und Kameraperspektiven! Wers nicht immer unheimlich anspruchsvoll haben muss, sollte sich Crank nicht entgehen lassen.

18.10.06 21:51


Great balls of fire!

Kommentar zu: www.imdb.com/title/...



Die Verfilmung des Lebens von Jerry Lee Lewis - eines der bedeutensten und umstrittensten Rock n'Roll Pioniere unserer Geschichte - ist grundsätzlich eine sehr interessante Sache. Bietet sein Lebenslauf doch quasi genug aufregende Inhalte für ganze drei Filme!
Leider nur erfüllt Great balls of fire! zu keinem Zeitpunkt die Erwartungen die man an solch einen Film mit Starbesetzung stellt.
Der ganze Film wirkt äußerst hektisch. Auf die Jugend des Jerry Lee Lewis wird zum Beginn nur in einer kurzen Szene eingegangen. In der nächsten Einstellung ist Mr. Lewis schon ca. 16 Jahre älter und steht kurz vor seinem musikalischen Durchbruch.
Schon dieser Sprung zeigt das Dielemma von Great balls of fire! auf. Der Zuschauer schafft es zu keinem Zeitpunkt eine emotionale Verbindung zu Lewis aufzubauen. Man erfährt einfach zu wenig über sein wirkliches Seelenleben.
Selbst seine exzentrischen Ausbrüche - bis hin zur Gewalttätigkeit - wirken irgendwie oberflächlich und aufgesetzt.
Die ganze Zeit über erhält man das Gefühl, dass der Regisseur nur schnellstmöglich zum Ende des Films gelangen wollte. Er nimmt sich nicht wirklich die notwendige Zeit um seine Charaktere zu formen und auf sie einzugehen.

Fazit: Schade, aus dem Stoff hätte man deutlich mehr rausholen können. Great balls of fire! stellt keine Konkurrenz zur Cash-Biografie Walk the line dar.
Chance vertan!

12.10.06 22:40


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