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Wähler verdonnern Bush zur Zwangsehe

Kommentar zu: www.spiegel.de/politik/...
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Bis zu den Präsidentschaftswahlen in den USA sind es noch zwei Jahre hin. Doch am gestrigen Mittwoch wurde ein erster Schritt in Richtung "geringes Übel" unternommen.
Schon zum Beginn des Irak-Krieges sprachen einige schlaue Köpfe von einem zweiten Vietnam, einem "Desaster, dass Bush den Kopf kosten wird" - nun, ganz so schlimm ist es für GWB nicht gekommen. Doch deutlich erschwert haben sie ihm das Regieren mit dem klaren Demokratenvotum schon.

Und Bush tut nun das was ihm als einziger Ausweg bleibt: Eine Zusammenarbeit mit den Demokraten anbieten. Ein erstes "Friedensangebot" war sicherlich die Entlassung des Kriegstreibers und Neonazis Donald Rumsfeld, seinem ehemaligen Verteidigungsminister. Nachfolger Robert Gates ist für die Demokraten - wie auch für die ganze Welt - jedenfalls wesentlich annehmbarer.
Bush bekommt nun das, was er verdient: Alle werden sich von ihm abwenden. Denn auch die eigenen Parteigenossen blicken auf die Wahlen 2008 und wissen, dass GWB ein Schiff ist, was dabei ist, in den Tiefen des Meeres zu versinken.
Und dabei immer schön das Lächeln nicht vergessen Herr Bush!

Trotz aller Beteuerungen der Zusammenarbeit von beiden Seiten: Es ist davon auszugehen, dass auch in diesem Fall wieder die üblichen Mechanismen greifen, d.h. Republikaner und Demokraten werden sich größtenteils im Kongress/Repräsentantenhaus blockieren.

Durch die Wiederwahl von GWB vor zwei Jahren haben die USA viel Zeit verschwendet in der ein demokratischer Präsident einige Probleme eventuell besser gelöst hätte. Das jetzige Votum geht in die richtige Richtung, doch durch die unglückliche Konstellation dürfte es einiges an Zeit kosten, bis die Abgeordneten einigermaßen vernünftig miteinander arbeiten können.
Doch selbst wenn Sie sich zusammenreißen, so wird dies nicht sehr lange halten können. In zwei Jahren stehen schließlich die nächsten Wahlen an. Da muss dann jede Partei wieder an seine eigene Positionierung denken um die Wähler nicht zu verärgern.
Wollen wir einmal hoffen, dass die Wähler dann den eingeschlagenen Weg weitergehen - und das Kreuz bei den Demokraten setzen!

8.11.06 22:23
 


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